Martha Eierdanz

Kandidatur:
BVV Friedrichshain-Kreuzberg Platz 1
Beruf:
User Experience Designerin
Kontakt:
presse@klimaliste-berlin.de
Schwerpunktthemen:
  • Gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung
  • Frei- und Grünflächen
  • Verdrängung nur für Kfz

Meine Motivation für die Klimaliste zu kandidieren:

Ich will nicht länger zusehen, wie die Lebensqualität in Friedrichshain-Kreuzberg durch Politik für Investor:innen zerstört wird. Ich habe während meines zweijährigen Aufenthalts in London erlebt, welche Konsequenzen diese Politik für das Klima und das Leben in Städten hat. Eine klimapositive Stadt der kurzen Wege erreichen wir nicht mit weiteren Bürohochhäusern für wenige privilegierte Menschen.

Das möchte ich in Berlin umsetzen:

Berlin bürger:innennah entwickeln und ein klimapositives Leben in der Stadt allen Menschen ermöglichen. Das erreichen wir unter anderem durch:

Ernst gemeinte Bürger:innenbeteiligung:
Während meiner Arbeit in Initiativen habe ich mehrfach erlebt wie Beteiligungsverfahren als lästiger Schritt schnell abgehakt, von Investor:innen mit Profitinteressen beeinflusst oder Akteur:innen aus der Stadtgesellschaft vorenthalten wurden. Wie in meinem Beruf als Designerin ist es auch in der Bezirkspolitik mein Ziel, die Bedürfnisse und Probleme der Betroffenen zu verstehen um darauf basierend Lösungen zu entwickeln. Dafür gehe ich in engen Austausch mit Initiativen und Anwohner:innen, denn sie kennen ihren Kiez am besten.

Faire Flächenverteilung:
Autos stehen durchschnittlich 23 Stunden am Tag herum, beanspruchen aber 58% der Berliner Verkehrsfläche während Fahrrädern nur 3% zur Verfügung stehen (mehr dazu in unserem Klimaplan). Dieser ungerechten Flächenverteilung werde ich entgegenwirken: Gemeinsam mit den anderen Bezirken schaffen wir jährlich 365 km neue Radwege in ganz Berlin und geben jährlich 10% der Parkplätze für Gärten, Cafés, Kultur und vieles mehr frei.

Klimagerechtes (Nicht)Bauen:
In Friedrichshain-Kreuzberg wird weiter fleißig zubetoniert: Für das RAW-Gelände hat der Bezirk 2019 einer massiven Bebauung zugestimmt und Teile des Gleisdreieckparks sollen nun als „Urbane Mitte” mit Bürohochhäusern und Hotelkomplexen bebaut werden. Soziale Faktoren kommen zu kurz und die Auswirkungen auf das Klima werden nicht berücksichtigt. Mit mir gibt es kein Baurecht für klimaschädliche Neubauten!

Das solltest du noch über mich wissen:

Zwischen 2018 und 2019 habe ich mich gemeinsam mit der Initiative RAW.Kulurensemble gegen die Verdrängung von Kultur und für eine gemeinwohlorientierte Entwicklung des RAW-Geländes in Friedrichshain eingesetzt.

Seit März 2021 bin ich beim GleisBeet aktiv, einem Urban Gardening Projekt der NaturFreunde Berlin.

Und ich liebe veganes Essen :)



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