Finale Ergebnisse: Elf Prozent der Berliner:innen würden Klimaliste wählen

Die finalen Ergebnisse der repräsentativen Civey-Umfrage

“Die Klimaliste Berlin rechnet fest mit ihrem Einzug ins Berliner Abgeordnetenhaus - elf Prozent der Berliner:innen wollen uns wählen”, sagt Alicia Sophia Hinon, Spitzenkandidatin der Klimaliste Berlin.

Eine unabhängige Erhebung des Berliner Umfrage-Instituts Civey bescheinigt der Klimaliste Berlin ein Wähler:innenpotenzial von mehr als 23 Prozent der abgegegeben Stimmen für die kommende Wahl zum Abgeordnetenhaus Berlin. Von 1.501 repräsentativ ausgewählten Teilnehmer:innen an dem Online-Panel gaben demnach 11,0 Prozent aller Befragten an, sich “auf jeden Fall” vorstellen zu können, die Klimaliste Berlin zu wählen. Zusätzliche 12,4 Prozent beantworteten die Frage nach einer möglichen Wahl der Klimaliste Berlin mit “Eher ja”.

Umfrageergebnisse Gesamtübersicht

Besonders junge Menschen zwischen 18 und 29 Jahren (24,3%) und Studenten (24,4%) können sich “auf jeden Fall” vorstellen, die Klimaliste zu wählen.

Umfrageergebnisse nach Altersgruppen

Die Statistik zeigt außerdem: “Wir sammeln insbesondere von solchen Menschen Stimmen, die auch im Bund eine Wahlabsicht jenseits von Grün und Links haben - von Stimmenklau bei den Grünen kann da nicht die Rede sein. Statt dessen mobilisieren wir insbesondere Wähler:innen von Kleinparteien, unschlüssige Menschen, die bisher keine feste politische Heimat haben”, so Alicia Sophia Hinon, Spitzenkandidatin der Klimaliste Berlin für das Abgeordnetenhaus.

Umfrageergebnisse nach Wahlabsicht im Bund

Alle Ergebnisse der Umfrage finden Sie hier.


Klimaliste Berlin kritisiert Methodik traditioneller Umfrageinstitute
Besonders allgemein bekannte Wahlumfragen, etwa durch das private Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa, erwecken den Eindruck, dass das Wähler:innenpotential der Klimaliste Berlin gering ist. Gemeinsam mit zahlreichen anderen Parteien innerhalb der Rubrik „Sonstige“ bleibt sie in entsprechenden Umfragen praktisch unsichtbar. Dies hat jedoch vor allem methodische Ursachen.

Etablierte  Institute greifen für Standard-Umfragen noch immer primär auf Telefonumfragen per Festnetzanruf zurück, obwohl in Zeiten von Mobilfunk  und Smartphones vor allem bei jungen Menschen die Zahl der Festnetzanschlüsse rapide abnimmt. Zudem herrscht bei jungen Menschen eine grundlegende Skepsis bei der Annahme von unerwarteten Telefonaten mit fremden Rufnummern.

Im Ergebnis vernachlässigen die Standard-Umfragen der großen Institute systematisch jüngere Menschen bei der politischen Meinungsabbildung. Da besonders Parteien darunter leiden, denen jüngere Menschen nahe stehen, kann diese fehlende Sichtbarkeit als eine der Ursache für Politikverdrossenheit unter jungen Menschen ausgemacht werden.

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